marvins place ist geschichte. dejan schlaeft nun schon nicht mehr hier und auch ananda und meine wenigkeit haben wohl nur noch 2 naechte vor uns ... es ist merkwuerdig, eine wg zu zerrupfen - schliesslich war es doch irgendwie auch schoen. erinnerungen kleben am kuehlschrank genauso wie am fussboden. ganz zu schweigen von den waenden. ich sehe eine veraenderung nicht nur meiner wohnsituation, nein auch meiner selbst vor mir: ich werde ein spiesser. wenn ihr drauf nicht klarkommt - adieu! ich sehe brunches am sonntag, einen "echten" muelleimer, gepflegte konversationen bei kaffee und kuchen, aufkleber & posterfreie raeumlichkeiten ... umherhuschende kinder beim gemeinsamen kochabend ... ein glaesschen wein auf dem balkon an lauen sommerabenden. und das alles lediglich 3 haeuser weiter.
endlich einen fuck auf trash geben, wo er mich stoert. ha!
music? immo - manches mal
mood? ich weiss es nicht mal im ansatz auszudruecken. irgendwo zwischen himmelhochjauchzend und zu tode betruebt. also wahrscheinlich wie immer.
viel hilft viel, sollte das nicht stimmen? meine persönliche studie hat bislang noch nicht genug fakten zusammengetragen, doch werde ich eifrig weiterforschen und mitteilen, wenn's soweit ist.
fest steht: das ist alles so ermüdend. always the same.
Ich sehe Langeweile, auf der einen Seite, auf der ander'n -wie mich- Spass durch mein Leben begleitet, ich neue Wege beschreite, ich hab keinen Bock auf den Alltagstrott, der jeden mit Gemuetlichkeit verlockt. Deshalb geh' ich einen Weg, der mich repraesentiert, einen Weg, den ich mir selber freileg', mein Weg ist mir heilig, mein Weg garantiert mir Abstand, doch Abstand ist nicht das Paradies. Suche es wie Niels Holgerson, die Gaense Lappland, kein Stadtplan, ich brauch 'nen Plan fuers Leben. Babylon is ueberall, solange Sklaven mich umgeben. Meine Flucht hat begonnen, doch wo hoert sie auf? Indem ich Duebel rauche, mystische Gedanken tauch. Schranken auf! Ich flieh! Meine Flucht ist ewig, Leben und Sterben in Babylon ist mir zuwenig, der erste Schritt ist getan, drum geh ich meinen Weg, besteh ich bis zum Ende, dazu bin ich faehig, yeah! Nicht Deutschland ist mein Babylon,sondern das System, das System ist mein Babylon, kannst du das verstehen? Babylon ist ueberall wo Sklaven mich umgeben, ich muss raus aus Babylon, aaahh!
soviel zu dem thema ... main concept, plan 58, david p - gott als mc.
viel zu viel getrunken, einmal mehr, heute mach ich wohl eher nichts, who the hell cares?! wuensch euch was und mir noch mehr - bis dann,
meine nachbarn halten es fuer noetig volksmusik zu hoeren. laut. und ich dachte schon, billiger r'n'b waere schlimm. so kann man sich irren: vom regen in die traufe. schlafen ist fuer mich sowieso momentan irgendwie luxus - nicht das ich so dermassen viel zu tun haette, nur mein koerper haelt schlaf wohl momentan fuer nicht so richtig noetig. dauernd aufwachen, jubelfreude.
immerhin mache ich scheinbar fortschritte bei der loesung persoenlicher probleme .. ich entwickele mich?! hoffen wir mal.
hoffe ich. freitag: plan 58 (!!!!) in der eule. be there. just be there!
... kein rap auf'm ohr - aber trotzdem geht da etwas ... merkwuerdigerweise einiges - die flatliners gehen steil. beatzen, hamburg - berlin! totally drunk as i am right now komm ich hier auf die nachrichten die mich erreichen eher wenig klar, doch schoen etwas von einem grossen schritt nach vorn zu hoeren. abgesehen davon ist alles eher strange. aber kennt man ja. gefuehle machen mich fertig, treiben mich an, bringen mich hoch - und dann auch wieder runter. mein verhalten erstaunt mich - und andererseits habe ich mehr denn jeh das gefuehl, ich selbst zu sein. hoffentlich ist das nicht ein truegerisches welches. trinken war ich, einmal mehr. zu hause, bei simon, im rum bumpers - im zakk. pulsierendes leben wo ich geh und mich umschaue. manchmal fange ich den puls auf, halte mich daran fest, lasse mich treiben - manchmal verfehle ich den puls, habe das gefuehl zu verpassen worum es eigentlich geht, jedoch - wie gesagt - ich bin ich selbst. (tag 12 - keine aenderung meiner ueberzeugung.) leben heisst: mit sich selbst im reinen sein, nicht bereuen, nicht zweifeln - handeln. der versuch, gluecklich (?!) zu werden/sein. es faellt schwer, doch ich MUSS es schaffen, ich MUSS endlich an mich glauben: weg von diesem ewigen pessimismus. andererseits habe ich erkannt, das ich nunmal kein ewiger optimist bin - es macht einen teil meiner selbst aus, den ich zu akzeptieren lernen werde. ich bin kein springinsfeld, ich bin kein womanizer, ich bin nicht das idol das ich anstrebte zu sein - ich bin jan, ich bin ich.
und das ist vielleicht auch gut so.
music? dieser komische ton im ohr.
mood? wahrscheinlich total betrunken, wahrscheinlich total unzufrieden, wahrscheinlich so ziemlich all das was ich nicht sein wollte - wahrscheinlich ich selbst. ich.
heute habe ich mir gedacht: die lks sind vielleicht doch nicht die richtige wahl? englisch ... ein haufen echter cracks, aber passt schon. pädagogik? man,man,man und manmanman ... mir vielleicht doch ein tick zuviel östrogen in dem kurs. interessant, wieviel man labern kann ohne etwas zu sagen. könnte der kurs werden, in dem ich mich mündlich am wenigsten beteilige - aus dem simplen grund herraus, das es einfach keinen platz mehr für weitere mündliche beteiligung meinerseits gibt.
nun, nach einer kleinen runde kickern im "auszeit" (grandioser sieg) und einer netten kleinen unterhaltung bei einem alster bin ich froh, schlafen zu können.